Die meisten von euch denken das Zeltlager hat dieses Jahr in Homburg im Saarland stattgefunden. Doch das stimmt nicht ganz. In nur 9 Tagen haben wir fast die ganze Welt bereist. Gestartet sind wir am 20. Juli vom Pfarrzentrum St. Martin, wo die 40 Abenteurer schon aufgeregt mit Sack und Pack gewartet haben und noch gar nicht wussten, was alles auf sie zukommen wird. Von China, Indien, Katar nach Italien, Frankreich und Schweden hat es uns letzten Endes sogar bis nach Mexiko und Brasilien getrieben. Wir sind also ziemlich rumgekommen. Gott sei Dank hatten wir für jedes Land einen Spezialisten dabei, der vor dem Reiseantritt alle über die wichtigsten Dinge informiert hat, sonst wären wir echt aufgeschmissen gewesen.

Beim Reisen muss man immer mit dem gehen was kommt und darf nicht zu anspruchsvoll sein. Mit Essen wurden wir aber immer reichlich verwöhnt, und haben sogar Regionales ausprobiert: Lasagne in Italien und frische Baguettes in Frankreich. Aber auch andere Eindrücke kamen nicht zu kurz.

Dieses Jahr waren wir eine besonders große Reisetruppe mit 18 Reiseführern. Um den Überblick besser zu behalten und sich immer auf jemanden verlassen zu können, haben sich kleine Grüppchen gebildet mit den Namen … Da sie gut miteinander harmoniert haben, verbrachten sie auch in dieser Konstellation ihre kuschligen Nächte im Zelt.

Wir sind durch Schwedens Wälder gewandert, haben den Abend mit ABBA und Pippi Langstrumpf ausklingen lassen. In Indien sind wir extra früh aufgestanden für eine Runde Yoga im Freien und  später wieder mit einer Meditation in den Schlaf gesunken. In Katar haben wir uns mit einem Fußballturnier schon auf die WM 2022 eingestimmt und in Rio haben wir an der Olympiade teilgenommen – mit genialen Ergebnissen! Das Highlight unseres Trips waren jedoch die wilden Tiere die uns in der Eifel zwischen Sommerrodelbahn und Kettenkarusell begegnet sind.

Besonders erfreut hat uns der Besuch des Kaplans, der den weiten Weg auf sich genommen hat, um gemeinsam einen „Gottesdienst auf Isomatten“ gestalten und feiern zu können. Bis auf ein paar stechende Tiere und stechende Herzen aufgrund von Heimweh nach unserem schönen St. Martin war das eine runde Sache!